Meran: Großartig

Roundtrip über und durch die Kurstadt Meran

Meran: Mediterran und alpin zugleich, mittelalterlich und modern, deutsche Genauigkeit  und italienisches Dolce Vita. Gegensätze ziehen (sich) an. An 300 Tagen im Jahr scheint hier die Sonne, auch dank der bis zu 3000 meter hohen Texelgruppe im Norden, welche Meran oft vor schlechtem Wetter beschützt. Das mediterrane Klima spiegelt sich in der ganzen Stadt nieder: Fast das ganze Jahr kann man hier seinen Kaffe im freien auf einem der kleinen Tische der unzähligen Cafeterias genießen. Hier kann man Meran und seine Umgebung kennenlernen, hier gibt es wissens- und sehenswertes, direkt aus Meran und aus erster Hand!

Ganz frisch aus Meran: Fast täglich neue Bilder, Infos, Veranstaltungen u.v.m…

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Unser Blog: Selbst in Meran erlebt, recherchiert, fotografiert, gefilmt und für Sie notiert.

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Die Meraner Altstadt

In der gesamten Altstadt herrscht striktes Verkehrsverbot, sämtliche Verkehrsmittel müssen draussen bleiben und machen das bummeln hier umso entspannter!
Wer hier rein will muss die Passer überqueren, am schönsten geht es hier über die Postbrücke mit Ihren mosaikverzierten Brückenpfosten, der vergoldeten Brüstung un Ihrem  reichen Blumenschmuck.
Geradeaus gelangt man zum Bozner Tor, einem historischem Stadttor aus dem 14. Jahrhundert, welches im krassen Gegensatz zum modern gestalteten Sandplatz zu seiner rechten steht. Noch heute fungiert das Stadttor, welches als Turm konzipiert ist als Einlass in den historischen Altstadtkern mit den Lauben.

Links vom Bozner Tor beginnt die Freiheitsstrasse, welche parallel zu dem Lauben und zur Passer verläuft. Hier treffen sich die Einwohner von Meran  im Caffe oder in trendigen Lokalen, der Rennweg verbindet diese beiden Strassen südlich.
Im Schatten des Kurhauses begeht man hier einen breiten Corso, in welchem Geschäfte wie das bekannte Pur Südtirol, der traditionsreiche Zigarrenhändler Garber, aber auch beliebte Gaststätten wie das Restaurant Forst oder das Sigmund am Vinschger Tor.
In der Freiheitsstrasse befinden sich auch der Eingang zum Kurhaus und dem Stadttheater sowie die Aufgänge, welche direkt zur Kurpromenade führen.Die oberen Lauben grenzen an den Pfarrplatz mit der St. Nikolauskirche, welche aus dem Jahr 1266 stammt und als eines der bedeutendsten  kulturellen Denkmäler Merans gilt.
Darüber erstreckt sich der das Wahrzeichen Merans, der breite und mit seinen 83 Metern weit um sichtbare Kirchturm. Dieser ist mit 7 Uhren ausgestattet, was daher führt, das man  im 18. Jhd. den immer höher werdenden Häusern Rechnung tragen musste, welche keine freie Sicht mehr auf die bestehenden (weiter unten angebrachten Uhren) zuliessen.
Das  dahinter liegende Stadtviertel Steinach ist das älteste Viertel Merans. Auch wenn hier viel modernisiert wurde, die Einteilung der Strassen und Gassen weisen auf seine lange Geschichte hin. Schade dass hier einige wenige Häuser dem Verfall preis gegeben werden! Am Ende des Viertels erreicht man das Passeirer Tor. Dieses bestens erhaltene Stadttor schützte die Stadt vor Angriffen aus der Richtung des Passeirer Tales, man kann heute noch erkennen, wo die Tore und Türpfosten befestigt waren. Vom Tor weg führt noch die alte Stadtmauer hoch zum Pulverturm.

Prächtig: Die Freiheitsstrasse

Hausmauer im Steinachviertel. Hier im Steinach treffen sich die Künstler und intellektuellen Merans.
Merans ältestes Viertel punktet mit viel Historie und einer gesunden Portion von laissez-faire

Inmitten der Altstadt von Meran: Die Lauben

Das geschäftige Zentrum der Meraner Altstadt bilden die Meraner Lauben. Hier, unter den Durchgängen dieser 400 meter langen Einkaufs- und Geschäftsstraße werden bereits seit dem 12. Jahrhundert Geschäfte getätigt! ein bunter Mix aus lokalen, teils traditionsreichen Geschäftshäusern und Niederlassungen internationalen Ketten, aufgelockert durch zahlreiche Bars und Gaststätten. Auch wenn die vielen Schaufenster noch so verlockend sind, man sollte immer wieder nach oben sehen: Die meisten Gebäude sind geschmückt mit alten Fresken, Wappen, Ornamenten und vielen weiteren Elementen, welche ihre mittelalterliche Herkunft bezeugen! Eine kontrastreiche Ausnahme bietet das Rathaus in der Mitte der Lauben mit seinem Baustil des italienischen Faschismus.

Die historischen Fassaden der Meraner Lauben

Auch nach Ladenschluss ist die Laubengasse ein beliebter Treffpunkt: Zahlreiche Lokale halten bis in die späten Abendstunden geöffnet und servieren warme Speisen, feine Weine  und kühle Drinks, drinnen und auch draussen, auf bequemen Tischen, welche bis in die Mitte der Strasse reichen!

Entlang der Passer: Die Seele baumeln lassen

Meran wird von der Passer geteilt. Das Quellgebiet des Flusses befindet sich am Timmelsjoch, auf seinem Weg nach Meran schwillt de Passer dank unzähliger Zuläufe zu einem respektablen Fluss heran. Während die Passer noch bis ins Mittelalter hinein immer wieder für Überschwemmungen und Katastrophen sorgte (zuletzt 1419) bietet diese heute Dank einer behutsamen Regulierung und der Schaffung eines weiten Flussbettes eine einzigartige Naherholungszone, mitten im Stadtzentrum! Dank der weisen Voraussicht der Meraner Stadtväter blieb der gesamte Verlauf der Passer durch die Stadt von Gebäuden verschont um Platz für die berühmten Promenaden zu schaffen. Mehrere Promenaden begleiten nun die Passer durch die Stadt, gesäumt von ruhigen Nischen, welche zum ausrasten einladen. Die Promenaden beginnen in der Gilfschlucht, einer felsigen Engstelle am Eingang des Passeiertals.  Ein Besuch hier ist im Frühjahr besonders zu empfehlen, wenn das Schmelzwasser den Flusspegel ansteigen lässt und der Fluss sich rauschendem Getose durch die Felsen gegen Meran zwängt.

Beschaulicher wird es entlang der Winter- und der Kurpromenade mit seinen lauschigen Caffe`s, der Wandelhalle und dem Kurhaus, einem Prachtbau aus der Zeit der Belle Epoque.

Pflichtbesuche: Thermen und Botanische Gärten

Seinen Renommee als Kur- und Urlaubsort verdankt Meran vor allem 2 Faktoren: Dem radonhaltigen Quellwasser vom Vigiljoch und den Aufenthalten von Kaiserin Sissi Ende im 19. Jahrhundert. Während die populäre Kaiserin auf Schloss Trautmannsdorff weilte, um sich von Ihren Lungenleiden zu erholen, bieten erste  die ersten Ärzte Kurbehandlungen an. Innerhalb weniger Jahre entwickelte sich Meran zu einem international bekannten Treffpunkt und die Meraner taten gut daran, sich auf diese Ihre Stärken zurück zu besinnen. Um die Jahrtausendwende wurde wieder geplant und investiert, und wie schon früher befinden sich in Meran mit den Meraner Thermen und den botanischen Gärten von Schloss Trauttmansdorff zwei international bekannte und geschätzte Attraktionen!

Die Therme Meran ist bis in die späten Abendstunden geöffnet, so lohnt sich auch ein Besuch nach einem anstrengenden Wander- oder Skitag. Der Blick von den beheizten Aussenpools auf die umliegenden Berge ist sagenhaft!

Schloss Trauttmannsdorff: Seine botanischen Gärten sind zu jeder Jahreszeit einen Besuch wert!

Meran 2000: Berg und Ski Heil am Meraner Hausberg

Sieben Autominuten bis zur Talstation, weitere sieben Minuten bis auf den Piffing: Mit der neuen, ultramodernen Seilbahn ist es ein leichtes, das Ski- und Wandergebiet Meran 2000 zu kommen! Als erfahrener Skifahrer freut man sich schon auf den Steilhang, welcher mit Blick auf die Dächer Merans ideal für die ersten Schwünge ist. Für den Rest des Tages warten weitere 40 Pistenkilometer und viele Hütten mit Speis, Trank und Aussicht aus. Im Sommer sind es Spaziergänger, Wanderer und Mountainbiker, welche Meran 2000 bevölkern. Ebenso vielseitig wie sich das Gelände präsentiert, gestalten sich die Ausflugsmöglichkeiten: Vom gemütlichen Spaziergang zur Waidmannalm bis zur alpinen Gipfeltour auf den Ifinger , von der leichten Wanderung auf den Spieler bis zur anstrengenden, aber lohnenden Hüttentour zur Kuhleitenhütte.

Sanfte Wander- und Forstwege führen zu den Hütten und Almen im “hinteren” Bereich von Meran 2000

Sehr zu empfehlen ist ein Aufstieg in den frühen Morgenstunden auf den Hausberg Merans, den Ifinger. Von hier geniesst man ein grandioses Panorama und die Befriedigung, einen “echten”  Gipfel erklommen zu haben.

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